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Ungewissheit um Galeria setzt Beschäftigte und Innenstadt unter Druck

10. September 2026

Mehrere Dutzend Beschäftigte bangen um ihre Zukunft

Die Zukunft des Warenhauses Galeria in der Löhrstraße bleibt offen und verunsichert mehr als 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nach Angaben der Landtagsabgeordneten Anna Köbberling (SPD) wurde bei einem Gespräch mit Belegschaft und Betriebsrat erneut deutlich, wie groß die Sorge um die eigenen Arbeitsplätze ist.

Der Standort steht nach Medienberichten seit Juli auf einer Liste von 33 Filialen, deren Wirtschaftlichkeit der Konzern prüft. Betriebsratsvorsitzender Mario Voci und die Arbeitnehmervertretung berichten von mangelnder Information und wachsender Angst im Team. Die Beschäftigten fordern schnellere und klarere Aussagen zu ihren Perspektiven.

Ein weiterer Leerstand würde Innenstadtentwicklung belasten

Neben dem persönlichen Schicksal der Angestellten steht auch die Innenstadtentwicklung auf dem Spiel. Ein Wegfall des Warenhauses würde einen weiteren großen Leerstand in der Löhrstraße bedeuten und die ohnehin fragile Dynamik in der Stadtmitte zusätzlich belasten. Köbberling warnte davor, dass die Straße gegenüber der Altstadt nicht weiter ins Hintertreffen geraten dürfe.

Die Politik vor Ort, Eigentümer und Handel sehen sich nun in der Pflicht, gemeinsam an Konzepten zu arbeiten, die Passantenfrequenz und Angebotsvielfalt erhalten. Ob der Galeria-Standort bleibt, hängt letztlich von den Verhandlungen des Konzerns mit dem Vermieter ab; für die Beschäftigten ist rasche Klarheit jedoch entscheidend.

Von Julian Weberskirch

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