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Preisschock zu Ostern: 40 Prozent planen geringere Ausgaben

03. April 2026

Vier von zehn Menschen in Deutschland wollen zu Ostern weniger ausgeben

Köln — Eine aktuelle repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens YouGov zeigt, dass viele Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Ausgaben fürs Osterfest deutlich zurückschrauben wollen. Demnach geben 40 Prozent an, in Supermärkten und Discountern weniger für Osterartikel ausgeben zu wollen als im Vorjahr. 52 Prozent planen gleichbleibende Ausgaben, nur 6 Prozent wollen mehr ausgeben.

Frauen sind demnach besonders sparsam: 46 Prozent von ihnen beabsichtigen, weniger zu kaufen, während der Anteil bei Männern bei 34 Prozent liegt. YouGov-Marktforscherin Silvia Rothmann-Falk führt das Verhalten auf ein gestiegenes Preisbewusstsein zurück. Neben höheren Preisen spiele auch ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein in Familien eine Rolle, wodurch Verbraucherinnen und Verbraucher gezielter auswählen oder ganz auf bestimmte Käufe verzichten.

Beliebtheit von Schoko-Hasen und knappe Budgets

Die Umfrage nennt Schokoladen-Osterhasen als beliebtestes Geschenk: 37 Prozent erwähnen sie. Auf Platz zwei folgen Geld und Gutscheine mit 11 Prozent, Pralinen erreichen 8 Prozent. 28 Prozent planen dieses Jahr gar keine Ostergeschenke. Von denjenigen, die etwas schenken wollen, geben rund die Hälfte weniger als 25 Euro aus; 38 Prozent planen ein Budget zwischen 25 und 100 Euro, acht Prozent mehr.

Eine Auswertung der Vergleichsapp Smhaggle für die Presse zeigt zusätzlich, dass Schoko-Osterhasen bekannter Marken erneut teurer geworden sind und in diesem Frühjahr gegenüber dem Vorjahr um 7 bis 29 Prozent zugelegt haben. Bereits im Vorjahr waren die Preise deutlich angestiegen.

Einzelhandel rechnet mit spürbarem Umsatzrückgang

Für den Lebensmitteleinzelhandel zeichnet sich ein spürbarer Rückgang ab: Der Handelsverband Deutschland rechnet für das diesjährige Ostergeschäft mit einem Umsatzminus von etwa 6,5 Prozent und prognostiziert Erlöse von rund 2,1 Milliarden Euro. Diese Schätzung basiert auf einer repräsentativen Umfrage, die das Handelsforschungsinstitut IFH Köln unter 500 Verbraucherinnen und Verbrauchern durchführte.

Insgesamt signalisiert die Befragung eine Kombination aus Preissensibilität und veränderten Konsumpräferenzen, die das traditionelle Ostergeschäft in diesem Jahr deutlich prägen dürfte.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: nordkurier.de

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