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Galeria ringt mit Vermietern – Zukunft von acht Warenhäusern ungewiss

11. März 2026

Galeria verhandelt mit Vermietern, um Filialen zu erhalten

Die Warenhauskette Galeria steht erneut vor einem Schicksalsmoment für mehrere Standorte. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben Gespräche über Mietkonditionen für acht Filialen aufgenommen. Gelingt keine wirtschaftlich tragfähige Einigung, sind Schließungen nicht ausgeschlossen.

Betroffen sind Filialen in folgenden Städten:

  • München, Rotkreuzplatz
  • Berlin, Kurfürstendamm und Hermannplatz
  • Köln, Hohe Straße und Breite Straße
  • Mannheim
  • Braunschweig
  • Aschaffenburg

Die Mietverträge dieser Standorte laufen mittelfristig aus. Galeria macht deutlich, dass nur ein neues, für beide Seiten tragfähiges Modell den Verbleib an den innerstädtischen Standorten sichern kann. In einer Stellungnahme hieß es: «Sollte es nicht gelingen, eine für beide Seiten tragfähige Lösung zu erreichen, die allen Parteien eine langfristige Zukunft eröffnet, besteht auch die Möglichkeit von Schließungen».

Philipp Kretzer, Chief Sales Officer von Galeria, betonte die Bemühungen des Unternehmens: «Wir kämpfen für den Erhalt unserer Filialen und möchten an den Standorten bleiben.» Zugleich verwies er darauf, dass wirtschaftliche Rahmenbedingungen Voraussetzung für eine Fortführung sind.

Galeria betreibt in Deutschland derzeit 83 Warenhäuser. Sollte es zu Schließungen kommen, kündigte die Geschäftsführung Verhandlungen über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan an, um die Folgen für Beschäftigte abzufedern.

Hintergrund der aktuellen Lage sind anhaltender Druck auf Innenstädte, verändertes Kaufverhalten und für viele Filialen steigende Betriebskosten. Die nun gestarteten Mietverhandlungen werden als weiterer Prüfstein für die Zukunft des stationären Warenhausgeschäfts in Deutschland gesehen.

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