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Depot-Insolvenz bedroht Filialnetz im Oberland und setzt Hunderte Arbeitsplätze aufs Spiel

29. August 2026

Depot-Insolvenz setzt Oberländer Filialen unter Druck

Die Hintergründe der Deko-Kette Depot sorgen in der Region für steigende Unsicherheit: Die Betreiberfirma GDC GmbH hat angekündigt, den Geschäftsbetrieb Ende September einzustellen und bis dahin alle Arbeitsverhältnisse und Mietverträge zu beenden. Betroffen sind bundesweit mehrere Standorte, in der Region Oberland sind bereits mehrere Filialen geschlossen worden und weitere Schließungen drohen.

Nach Unternehmensangaben sollen mehr als 700 Beschäftigte ihre Jobs verlieren. Die Marke Depot soll nach der Betriebsaufgabe zwar erhalten bleiben, aber in eine andere Gesellschaft überführt werden. Dort ist geplant, das Geschäft mit einer deutlich kleineren Belegschaft fortzuführen. Für viele Beschäftigte und Lieferpartner bleibt damit unklar, welche Angebote und wie viele Stellen tatsächlich erhalten werden können.

Die Lage vor Ort wirkt unmittelbar: Lagerflächen sind teilweise geräumt, Regale leer, Mitarbeitende sind mit Verpackungsarbeiten und Abbau beschäftigt. Für die betroffenen Orte bedeutet das kurzfristig Einbußen für den Einzelhandel und eine größere Herausforderung für den lokalen Arbeitsmarkt.

  • Schließungsstichtag: Ende September
  • Arbeitsplatzverluste: mehr als 700 Beschäftigte bundesweit
  • Regionaler Bestand: im Oberland noch Filialen in Weilheim, Landsberg am Lech und Garmisch-Partenkirchen

In Weilheim und den anderen betroffenen Orten wird nun geprüft, welche kurzfristigen Hilfen und Vermittlungsangebote für Beschäftigte möglich sind. Kommunalpolitiker und Verbände fordern schnelle Informationen seitens der Insolvenzverwalter und der verbliebenen Unternehmensführung, damit Beschäftigte, Vermieter und Zulieferer nicht völlig im Unklaren bleiben.

Die kommenden Wochen werden entscheiden, wie viele Standorte tatsächlich geschlossen werden und in welchem Umfang die Marke Depot später noch präsent bleibt. Für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Oberland beginnt damit eine Phase großer Unsicherheit.

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